Wir kämpfen weiter – Erfahrungsbericht zweier SchülerInnen

Der Tag der Bildung ist vorbei. Viele Aktionen waren für den 13. Januar geplant, einige wurden auch durch geführt, wie zum Beispiel die Flashmobs an den Schulen oder die politischen Diskussionen mit lokalen Politikern etc. Die Kundgebung in Zürich, auf die sich viele SchülerInnen gefreut und vorbereitet haben, wurde aber leider am Tag zuvor abgesagt. Dementsprechend war die Stimmung unter den SchülerInnen gedrückt und viele waren enttäuscht.

Viele gaben dem Bündnis „Kämpfen für Bildung“ die Schuld an der Absage. Dieses hatte eine Nachdemo geplant, welche aber nicht genehmigt wurde. Da „Kämpfen für Bildung“ die Demo trotzdem durchführen wollte, kam bei dem offiziellen Komitee vom Tag der Bildung die Angst auf, dass dies dem ganzen Vorhaben schaden könnte und genau so wurde es auch den SchülerInnen mitgeteilt.

Wie schon gesagt, wurden die Aktionen an den Schulen selber durchgeführt, leider waren aber viele SchülerInnen nicht mehr so motiviert. Trotzdem zeigen die durchgeführten Aktionen, dass viele SchülerInnen motiviert sind etwas gegen die Sparmassnahmen zu unternehmen.

Nach dem Tag der Bildung ging dieses Thema leider etwas unter. Doch unterdessen fand eine Sitzung des Komitees „das Jahr der Bildung“ und der Juso statt, an welcher wieder konkretere Pläne gegen die Sparmassnahmen besprochen wurden. Wir führten weiterhin unser SchülerInnenkomitee fort, welches wir schon im Vorfeld zum Tag der Bildung gegründet hatten um den Kampf gegen die Sparmassnahmen weiterhin aufzunehmen.Es fanden in Winterthur und Zürich schon Filmabende zu SchülerInnenbewegungen statt, an denen wir uns Erfahrungen sammeln konnten und an der 1. Mai-Demo sollen die Sparmassnahmen das Hauptthema sein. Der Kanton wird Mitte April bekannt geben wo und wie viel genau gespart wird, dazu werden wir noch eine entsprechende Aktion an den Schulen durchführen. Dies wird wahrscheinlich an den Schulen das Thema Sparpakete wieder hervorrufen. Denn im Moment hört man kaum noch Gespräche und Diskussionen aufgrund der Sparpolitik. Zum Zeitpunkt, an dem das Thema zurück sein wird, ist es wichtig, an den Schule präsent zu sein und mit den Leuten zu sprechen. Um die Thematik der Sparmassnahmen auf der Tagesordnung zuhalten, planen wir vom SchülerInnenkomitee, politische Diskussionsgruppen an den Schulen durchzuführen.

Das Ziel ist es also, die Diskussion über die Sparpolitik zurück zu bringen und auch längerfristig alle SchülerInnen zusammen zu bringen, welche bereit dazu sind, etwas für die Bildung zu tun und zum Beispiel beim organisieren weiterer Aktionen behilflich zu sein. Haltet also eure Augen offen, auch wenn der Tag der Bildung vorbei ist. Unser Kampf gegen die Sparmassnahmen ist noch nicht zu Ende und wir freuen uns wenn ihr dabei Unterstützung leistet.

-16.04. Transpimalen für den 1. Mai

-23./24. 04. Vor 1. Mai Party

– 1. Mai Demonstration

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