Unsere Stadt. Wir bleiben hier. Herbstprogramm 2018

Günstiger Wohnraum ist rar!

Günstiger Wohnraum ist rar — und das hat seinen Grund!

Wer in einem Mietverhältnis lebt, der kennt die Nebenkostenabrechnung: Darauf wird ersichtlich, wie tief die Kosten für Wohnraum sein könnten – und wie hoch sie tatsächlich sind. Immobilien werden nicht gebaut, um die tatsächlichen Bedürfnisse der Bewohnenden zu erfüllen: mit Wohnraum wird gehandelt, spekuliert und Profit gemacht. Er  ist — wie beinahe alles — bloss eine von vielen Waren im kapitalistischen Supermarkt.

Günstiger Wohnraum ist rar — und das hat seine Folgen!

Das hat seine Folgen. Wohnraum wird geschaffen, wenn er lukrativ ist. Billiger Wohnraum, auf welchen eine Mehrheit angewiesen wäre, wird deshalb immer seltener. Ganze Quartiere werden „aufgewertet“, wer dabei stört wird verdrängt. Die Polizei sorgt dafür, dass keine „herumlungernden“ Jugendlichen das Quartierbild beeinträchtigen.  Aufgewertete Quartiere versprechen aufgewertete Wohnungen – versprechen aufgewertete Kontostände für die Besitzenden.

Alle die sich die Mieten nicht mehr leisten können, müssen gehen. So entstehen reiche und arme Quartiere. Geringverdienende Menschen mit schlechten Chancen auf dem Arbeitsmarkt werden verdrängt in Quartiere mit schlechterem Lebensraum und schlechteren Lebensbedingungen.

Günstiger Wohnraum ist rar — schaffen wir ihn uns!

Es ist aber nicht so, dass nicht genügend Wohnungen und keine Räumlichkeiten für alle vorhanden wären. Im Gegenteil: viele Büroräume stehen leer — Stichwort Roter Turm und Sulzerhochhaus. Werden diese nicht genutzt, müssen sie denjenigen nutzbar gemacht werden, die sie benötigen: den Menschen, die hier leben.

Wir fordern:

  • bezahlbare Wohnungen für alle und in allen Stadtteilen
  • den Stopp der Land- und Gebäude-verkäufe an Private
  • Enteignung der leerstehenden Räume für günstigen Wohn- und Kulturraum
  • flächendeckende Kostenmiete

Veranstaltungen

Die nächsten Veranstaltungen findest du hier.

Flyer

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